Kloster Helfta

1229 gründen Burchard I. von Mansfeld und seine Gemahlin Elisabeth von Schwarzburg unterhalb der Burg Mansfeld das Kloster St. Marien und besetzen es mit Nonnen aus dem St. Burchardikloster Halberstadt. Um Ruhe zu finden, ziehen diese 1234 in das jetzt wüste Rothardesdorf um. Wassermangel bedingt eine weitere Verlegung nach Helfta, dort wird das Kloster mit reichen Besitzungen ausgestattet. Nach kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Bischof II. von Halberstadt und den Grafen aus dem Harzraum finden die Nonnen 1346 im Kloster Neu-Helfta vor den Toren der Stadt Eisleben eine neue Heimat. Im Zuge der Bauernkriege wird die Klosteranlage 1525 zerstört.

Nach mehr als 450 Jahren beginnt der Wiederaufbau der Klosterkirche, des Konventsgebäudes und des Kreuzganges unter der Schirmherrschaft des Bischofs von Magdeburg. Die Gertrudkapelle wurde von dem brasilianischen Künstler Claudio Pastro gestaltet. Am 13. August 1999 beziehen sieben Nonnen aus dem Kloster Seligenthal sowie zwei weitere Nonnen das Helftaer Kloster und bilden unter der Äbtissin Maria Assumpta Schenkl eine neue Gemeinschaft.

Mit seinem Gästehaus bietet das Kloster heute Besuchern die Möglichkeit, Ruhe und Abstand vom hektischen Alltag zu finden. Ein Kursangebot und spirituelle Begleitung stehen auf Wunsch zur Verfügung. Tagesbesucher sind eingeladen, an den Gebetzeiten teilzunehmen oder das Kloster bei einer einstündigen Führung kennenzulernen. Das Klostercafé und das „lebendige Labyrinth“ in der Parkanlage sind weitere Anziehungspunkte auf dem Gelände.

Im Klosterladen können Bücher, Kerzen, Figuren, Kreuze, Seifen und vieles mehr erworben werden – passend als kleine Geschenke und Andenken.

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